Jagd

Die Jagd wird in Eigenregie bzw. durch die Vergabe von Pirschbezirken durchgeführt. Wir wollen keine Trophäenzüchter, sondern Bewahrer des Gleichgewichts zwischen Wild und Wald sein. Das ist nicht immer einfach, da die Bejagung durch zunehmende Waldflächen und stärkere Begehung durch Wanderer und Schwammerlsucher erschwert wird.

Reh
Reh

Einer Vorgabe der BH folgend, füttern wir im Winter nur das Rehwild mit Heu. Um den Hirschen den Zugang zu den Fütterungen zu verwehren, werden dieselben eingezäunt. 

Gamswildfütterung
Gamswildfütterung mit Heu

Um dem Wild eine bessere Lebensgrundlage zu bieten, werden Bestände bewußt lichter gehalten, was eine artenreichere Krautschicht ermöglicht. Hollunder und andere Laubhölzer werden als wertvolle Äsung belassen und müssen nicht mehr wie früher der Fichte weichen. Des weiteren verzichten wir auf die Umzäunung größerer Flächen nach einer Aufforstung und schützen die Bäume einzeln vor dem Verbiss durch die Rehe.

Niederwechsel
Der Niederwechsel

Auer- und Birkwild kommen ebenfalls vor, werden allerdings nur gehegt und nicht bejagt. Wir sind bemüht, für diese immer seltener werdenden Vögel, den Lebensraum zu verbessern. Dazu werden Almflächen von Bewuchs freigeschnitten und Waldränder bewußt geöffnet.

Die Bejagung von Raubwild wie Fuchs, Dachs oder Marder spielt eine ganz untergeordnete Rolle. In alten Jagdaufzeichnungen aus den 1880er Jahren ist noch die Erlegung von Eulen oder Dachsen erwähnt. Das wäre heute undenkbar.

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